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Info-Aktion 'mobil in Heidenheim'

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Meldung vom  2.09.11

E-Bike, Bus, Taxi und Carsharing statt eigenem Auto? Der Mobilitätsmix stellt sich vor

'mobil in Heidenheim - im richtigen Mix schneller und günstiger'. Mit diesem Slogan wirbt der VCD zusammen mit ADFC, HVG, htv, Taxi Bißle und Top Car Sharing für eine stärkere Nutzung von Fahrrad, E-Bike, ÖPNV, Taxi und Car Sharing. Am Samstag den 10.September werden zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Eugen-Jaekle-Platz alle Organisationen und Unternehmen vertreten sein und Auskunft über Angebot und Preise geben können. VCD und ADFC stellen E-Bikes zum Probefahren bereit, ein Car Sharing und ein Taxi Auto laden zum Probesitzen ein.

E-Bike, Bus, Taxi und Car Sharing und Bahn statt Auto-Flatrate? „Vor jeder Fahrt aufs Neue abwägen und das beste Fahrzeug wählen“, empfiehlt  Krey, Vorsitzender des VCD Heidenheim e.V. Denn jeder Fahrzeugtypus habe in Heidenheim seine eigenen Stärken: Bei gutem Wetter sei das Fahrrad am schnellsten und flexibel, der vertaktete Stadtbus eine ideale witterungsunabhängige Ergänzung und das Taxi auch spontan und 24h auf Abruf. Car Sharing sei ideal für Sondertransporte, Großeinkauf und Ausflug auf die Schwäbische Alb und die Bahn am günstigsten und komfortabelsten für größere Entfernungen.

„Die Entfernungen sind oft auf auch kurz genug für den Fußweg“ stellt Krey in Heidenheim fest. „Allgemein sind die Vorraussetzungen für den Mobilitätsmix gut, denn Wohnen, Einkaufen und Arbeiten lägen nicht weit auseinander“. Das E-Bike könne seine Stärke hier voll ausspielen und es ergäben sich damit ganz neue Möglichkeiten für den Alltag. Ob für den Weg zur Arbeit oder den Einkauf mit Fahrradtaschen oder den Weg zum Kindergarten mit Kinderanhänger: „Der große Trumpf im Stadtbereich ist Schnelligkeit,  denn einen Abstellplatz gibt es überall, Fußwege entfallen“ weiß Vorsitzender Krey. Direkter am Ziel und ohne Parkplatzsuche sei man oft auch mit dem Stadtbus.

Für den VCD bedeutet Mobilitätsmix Kostenersparnis und Freiheit. „Den wer die hohen Fixkosten eines eigenen Autos reduziert, hat den finanziellen Spielraum z.B. regelmäßiger Taxi zu fahren“ erklärt Krey und  listet Anschaffungspreis, Steuer, Versicherung, Zinsverlust, Werkstatt- und Stellplatzkosten auf, „die zusammen den Löwenanteil der Mobilitätskosten ausmachen“. Gebe es ein Car Sharing Auto in der Nähe des Wohnortes, könne möglicherweise ganz auf ein eigenes Auto verzichtet werden. „Oder man tauscht Kombi gegen Kleinwagen und mietet im Bedarfsfall ein größeres Auto“ schlägt VCD Vorsitzender Krey vor. Dank Kostentransparenz rechne Krey nicht mehr in Benzinkosten sondern in Gesamtkosten und räumt auf mit der weit verbreiteten Ansicht, die Bahn sei zu teuer: „Der Kilometerpreis der Bahn mit ICE-Zuschlag und BahnCard50 liegt bei 9 bis 11Cent/Km, beim Auto werden üblicherweise 30 Cent/Km angesetzt“. Krey hat Buch geführt: 2010 kamen, Urlaubsfahrten ins Ausland nicht mitgerechnet, nur 1800 Mobilitätskosten zusammen. Diese setzen sich zusammen aus 1250 für 10500 Bahnkilometer, 450 für 1100 Car Sharing Kilometer, und 100 für ÖPNV und Taxi. „Da muss man nicht Visionär sein, um Veränderungen in der Mobilitätskultur zu prognostizieren“ ist der VCD-Vorsitzende überzeugt: „schließlich ist für diesen Preis weder ein Auto finanziert, noch ein Kilometer gefahren“.