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Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt

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Meldung vom 16.01.12

Schulterschluss für gerechten Handel

Die laufenden Aktionen und Zukunftsplanungen innerhalb der Lenkungsgruppe zur Fairtrade-Stadt Heidenheim sind ab sofort im Internet öffentlich zugänglich. Jetzt beginnen auch die Gespräche, um mit der Unterstützung von Schulen eine Bestandserhebung jener Läden und gastronomischen Betriebe zu erstellen, die fair gehandelte Produkte im Sortiment haben.

Um die Bedeutung des Fairtrade-Anliegens hervorzuheben, hat sich die Stadt Heidenheim für den neuen Online-Auftritt etwas Besonders ausgedacht. Im Seitenkopf, den sonst nur ein statisches Bild ziert, läuft ein animierter Videoclip ab. Darin strömen Menschen auf dem Rathausplatz aus allen Richtungen zusammen und ballen sich dicht gedrängt in der Bildmitte zu den Buchstaben „FAIR“. Oberbürgermeister Bernhard Ilg war bei der Werbeaktion für den Fairen Handel und bei den Videoaufnahmen Anfang Oktober selbst in Aktion. Ihm gefällt die Symbolik, nach der wir auf der ganzen Welt enger zusammenrücken müssen, wenn es fair und gerecht zugehen soll.

Die Volkshochschule hat eine Ausstellung „Menschen in der einen Welt“ vom 9. Januar bis 3. Februar im Rathaus-Foyer vorbereitet. Es handelt sich um eine Wanderausstellung der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit. Beim Bürgerempfang am 22. Januar im Congress Centrum wird es einen Infostand des Weltladens geben. Den Gästen wird Orangensaft als ein Produkt aus fairem Handel eingeschenkt. Eine weitere Ausstellung im Rathaus-Foyer vom 9. bis 25. Mai heißt „Mensch – Macht – Milch“ und wird vom Weltladen organisiert.

Im Herbst ist wieder die Faire Woche der Weltläden. Der Lenkungskreis strebt an, dass bis dahin der Antrag auf Zertifizierung beim Verein Fairtrade gestellt werden kann. Bis dahin muss allerdings die Erhebung der Verkaufsstellen fair gehandelter Produkte abgeschlossen sein. Dazu werden noch Schulen bzw. Schulklassen als Partner benötigt, um die einzelnen Läden zu besuchen, die entsprechenden Produkte bzw. Anbieter auf Listen zu schreiben und in Interviews die Bereitschaft der Händler und Gastronomen zu klären, welche Rolle sie in dem Netzwerk einnehmen könnten.

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