Verleihung der "Goldenen Münze" im Rahmen der Sportlerehrung
Wolfgang Liebert
Er ist bekennender Schnaitheimer, seit sage und schreibe 48 Jahren Mitglied der TSG Schnaitheim und Fußballnarr. Die Rede ist von Wolfgang Liebert, der seinen Verein seit Jahrzehnten treu begleitet und dafür bereits im Jahr 2008 die Ehrenmitgliedschaft erhalten hat.
Als aktiver Fußballspieler hat er 443 Mal die Kickstiefel geschnürt. Schon im Alter von 23 Jahren übernahm er die erste Funktionärstätigkeit. Die Liste seiner Ehrenämter ist lang, weil er keine Aufgabe gescheut hat. Vom Platzwart, Jugendbetreuer und Schriftführer bis hin zum Jugendleiter war er im Einsatz. Das Amt des 2. Vorsitzenden der Fußballabteilung der TSG Schnaitheim hat er von 1985 bis heute inne. Ebenso ist er seit 1991 bis zum heutigen Tage Jugendtrainer des Schnaitheimer Nachwuchses.
Überhaupt liegt ihm die Jugend besonders am Herzen. Seit 1992 hat er stets leitende Funktionen bei der Organisation des hochkarätigen A-Jugend-Pfingstturniers auf dem Moldenberg übernommen. Er ist bereits da, wenn die ersten Gäste ankommen und geht erst, wenn der letzte Bus abgefahren ist. Dass er an diesen Tagen Urlaub nimmt, um sich mit ganzer Kraft um das Turnier kümmern zu können, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.
Man sollte meinen, der Leiter der Immobilienabteilung der Kreissparkasse Heidenheim hätte somit auch die letzte Stunde seiner Freizeit verplant. Aber er wäre nicht Wolfgang Liebert, wenn er nicht noch eins draufgesetzt hätte. Seit 1997 ist er noch zusätzlich Vorstandsmitglied im Dachverband des Heidenheimer Sportgeschehens, dem Stadtverband für Sport.
Die Anzahl der Ehrungen für solch einen Ehrenamtsmarathon ist im Laufe der vielen Jahre stetig gestiegen. Besonders stolz ist er auf die DFB-Ehrenamtsuhr, die ihm 2004 überreicht wurde. Als hohe Ehrungen seien auch noch herausgehoben die WFV-Verbandsehrennadel in Silber aus dem Jahr 2001, die „Goldene Ehrennadel“ der TSG Schnaitheim aus dem Jahr 2002 und die WLSB-Ehrennadel in Gold aus dem Jahr 2009.
Eduard Schleicher
Weil sich der Erfolg im Sport aus vielen Facetten zusammensetzt, ist es gute Tradition, Gönner und Sponsoren aus der Heidenheimer Wirtschaft für ihren stetigen und herausragenden Einsatz mit der „Goldenen Münze“ der Stadt zu ehren.
Die „Schwenk Zement KG“ wurde 1847 in Ulm gegründet. Seit über 100 Jahren prägt sie den Stadteingang im Süden. Sie ist das älteste Familienunternehmen der deutschen Zementindustrie und wird in nunmehr fünfter Generation von Eduard Schleicher geleitet. Der persönlich haftende Gesellschafter absolvierte nach seinem Abitur ein Studium zum technisch orientierten Diplom-Kaufmann an der Universität in Stuttgart und trat Mitte der 1980er Jahre in das elterliche Unternehmen ein.
Sein Metier hat er von der Pike auf gelernt. Nach Tätigkeiten bei der Firma Braas, verbunden mit einem USA-Aufenthalt, absolvierte er Praxisjahre in den Zementwerken der Firma Schwenk in Allmendingen, Mergelstetten und Karlstadt. Als Assistent seines von uns ebenso sehr geschätzten Vaters, Dr. Eberhard Schleicher, arbeitete er sich in die Geschäftsführung des Unternehmens ein. Nach einem weiteren Auslandsaufenthalt übernahm er zusammen mit seinem Vater die Verantwortung für die schnell expandierende Firma Schwenk. Im Generationswechsel formte er ein neues Führungsteam, dass die Zukunft der Schwenk Baustoffgruppe aktiv gestaltet.
Eduard Schleicher ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wann immer es geht, nutzt auch er den Sport zur Entspannung von seiner überaus verantwortlichen Tätigkeit. Er bevorzugt den Laufsport neben seinem Hobby, der Jagd.

