Oberbürgermeister Bernhard Ilg bedankte sich bei einem Stehempfang bei rund 20 Fachkräften der Voith AG und der Paul Hartmann AG für ihr Engagement bei der Betreuung von 9 Schülergruppen des Max-Planck-Gymnasiums, des Hellenstein-Gymnasiums und des Schillergymnasiums im Projekt "business@school". Bei "business@school" erhalten 12. Klässler nicht nur Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft vermittelt, sondern führen selbst Unternehmensanalysen durch, erarbeiten eigene Geschäftsideen und müssen diese vor einem Gremium präsentieren. Dadurch lernen sie Wirtschaft, Teamarbeit, Präsentationstechnik und Zeitmanagement in der Projektarbeit.
Ilg betonte, dass die Stadt Heidenheim sich über das normale Maß und mit Überzeugung gerne im Bereich der Bildung wie kaum eine andere Stadt engagiert. Die Stadt bietet über die Bildung an den Schulen weitere Talentförderung an, die der Stärkung des Wirtschaftsstandorts dient, aber auch der Stadt an sich, was angesichts der Bevölkerungsprognosen mehr denn je wichtig ist. "Das Projekt business@school beweist dabei, dass das Netzwerk zwischen Stadt und Wirtschaft in Heidenheim hervorragend funktioniert", so das Stadtoberhaupt.
Dr. Klaus-Günther Strack, der Leiter der Unternehmensentwicklung der Voith AG, hat vor 7 Jahren "business@school", eine Initiative der Boston Consulting Group, in Heidenheim ins Leben gerufen. Er dankte den jungen Kaufleuten von Voith und Hartmann, die sich in ihrer Freizeit für die Jugend ehrenamtlich und aus eigenem Antrieb engagieren. Viele der Fachkräfte geben dabei bereits über Jahre ihr Wissen mit hohem Engagement den Schülern weiter. Seit Gründung der Initiative konnten in Heidenheim über 250 Schülerinnen und Schüler durch die selbst entwickelten Projekte in ihren wichtigen Schlüsselqualifikationen gefördert werden.
Bei der Danksagung im Rathaus präsentierten die beiden Gruppen, die sich für den Landesentscheid qualifiziert haben, ihre Geschäftsideen. "GOURMI - Shopping à la carte": Dabei handelt es sich um einen Automat, der den Kunden im Supermarkt für ein bestimmtes Gericht, welches der Kunde kochen will, nicht nur das Rezept ausdruckt, sondern auch gleich die Regale angibt, in welchem der Kunde entsprechende Artikel im Markt findet. Die zweite Geschäftsidee ist ein Gerät zur Analyse des Erkennung von Schimmelbildungsrisikos in Wohnungen. Der schönste Dank an die Kaufleute war jedoch zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler ihr vermitteltes Wissen am Ende des Schuljahres 2009/2010 gekonnt umgesetzt haben. Eine Schülerin meinte treffend: "Was wir hier gelernt haben, das können wir bei der Präsentation im mündlichen Abitur, aber auch später im Beruf vielfältig anwenden."
business@school
Meldung vom 26. Juli 2010




