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Lokale Akteure vernetzen

Hohe Fördersummen für „Soziale Städte“

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Meldung vom 02. März 2010

 

„Mikroprojekte“ sind rund 20 Fördermaßnahmen in den „Sozialen Städten“ Voith-Siedlung und Wilhelm-/Kastorstraße. Der jetzt vom Familienministerium freigegebene Zuschuss von 200.000€ für 2010 sieht dagegen richtig „groß“ aus.

Heidenheim profitiert inzwischen im zweiten Jahr von dem EU-Programm „Stärken vor Ort“. Bundesweit gibt es nur 280 Fördergebiete. Im gesamten Osten von Baden-Württemberg beteiligen sich außer der Stadt Heidenheim mit ihren zwei Maßnahmen nur Schwäbisch Gmünd und Ulm. Die Mikroprojekte ranken sich um Themen wie Jobsuche, Ernährung und Kochen, Erziehung, Bewegung, Gewaltprävention, Integration, Werken oder Buchführung.

Oberbürgermeister Bernhard Ilg freut sich aus drei Gründen über die Aufnahme der beiden Heidenheimer Stadtteile in das Programm: Neben dem unmittelbaren Nutzen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Mikroprojekten wird die positive Entwicklung der Voithsiedlung und der Weststadt entlang von Wilhelmstraße und Kastorstraße spürbar unterstützt. Schließlich zeigt sich laut Ilg durch die breite Beteiligung von Bildungs- und Wohlfahrtseinrichtungen, Unternehmen, Vereinen und Bürgern eine hohe Bereitschaft, sich ins Gemeinwesen einzubringen.

Das Programm „Stärken vor Ort“ hat unter anderem zum Ziel, die soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen und Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu unterstützen. In diesem Rahmen werden auch die zivilgesellschaftliche Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure gefördert. Die Mittel stammen zu 100 Prozent aus dem Europäischen Sozialfond der Europäischen Union und werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben.