Der Terminkalender von Oberbürgermeister Bernhard Ilg benötigt im Jahr 2006 jeden Tag ein paar Zeilen mehr als sonst. Das Jahresmotto „Stadt der Begegnung“ kommt für Ilg nicht von ungefähr. Wenn das Wetter mitspielt, lockt allein die Landesgartenschau nach den Erfahrungen aus anderen Städten gut und gerne eine Million Besucher aufs Gelände. Doch die Gartenschau mit ihren über 1.000 Einzelveranstaltungen bestimmt den Veranstaltungsreigen nicht allein. Auch in der Stadt und auf dem Schlossberg war nie zuvor mehr geboten.
Ilg hat daher eine Projektgruppe eingesetzt, die einen Masterplan fürs Veranstaltungsmanagement ausgearbeitet hat. Nach einer vorläufigen Übersicht finden in Heidenheim im nächsten Jahr 125 Musik- und 57 Theateraufführungen, 38 Tagungen und 23 Ausstellungen statt. Damit die Bevölkerung die Übersicht nicht verliert, wird das Magazin „Schlossblick“ im zweiten Quartal einen umfangreichen Terminplaner enthalten, der bis zum Ende der Landesgartenschau am 3. Oktober reicht. In einer Sonderveröffentlichung des Pressehauses, die in einer Auflage von 380.000 mit den Tageszeitungen der angrenzenden Regionen verteilt wird, erscheint kurz vor Eröffnung der Landesgartenschau am 12. Mai ebenfalls ein Terminkalender, der auf die Veranstaltungshöhepunkte hinweist.
Im Rahmen seiner Pressekonferenz zum Jahresabschluss lobte Ilg insbesondere die örtlichen Akteure, allen voran die Vereine und die Kirchen, dass sie so frühzeitig in die Planung eingestiegen sind und entscheidend dazu beitragen, dass 2006 zum ereignisreichsten Jahr der jüngeren Stadtgeschichte werden dürfte. Ein Datum von historischem Rang wird laut Ilg die Eröffnung des Papier-Technologie-Zentrums der Fa. Voith am 11. Mai werden. Auch Bemühungen der Stadt waren erfolgreich, Spitzenveranstaltungen in die Stadt zu bringen. Am 5. August startet die Deutschland-Tour, ein Radsportereignis von internationalem Rang, zu ihrer 4. Etappe in Heidenheim.


