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Sinkendes Interesse am Förderpass

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Meldung vom 20.12.08

Auf dem Höhepunkt des Interesses im Jahr 2006 waren 1052 Förderpässe in Umlauf. Seit die Stadt Heidenheim dieses im Jahr 1995 geschaffene Instrument eingeführt hat, um finanziell benachteiligte Mitbürger an der Bildung und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, sind die Nutzerzahlen stetig gestiegen, um seit 2006 auf nunmehr 821 Familien abzusinken. Gesunken ist auch der finanzielle Aufwand, den die Stadt damit hat. Von den eingeplanten Mitteln in Höhe von 65.000 Euro werden im Jahr 2008 wohl nur etwas mehr als 40.000 Euro ausgegeben. Im Jahr 2006 waren es noch knapp 52.000 Euro.

 

Den Förderpass erhalten auf Antrag alle Familien und Einzelpersonen mit Hauptwohnsitz in Heidenheim. Sie müssen mit dem Antrag nachweisen, dass das Einkommen unter der vom Wohngeldgesetz definierten Grenze liegt. In folgenden Einrichtungen gibt es Rabatte bzw. freien Eintritt: städtische Museen, Opernfestspiele, Naturtheater, Sasse-Theater, Theaterring, Meisterkonzerte, Stadtbibliothek, Waldfreibad, Aquarena, Lehrschwimmbäder, Kindergärten, Kinderschutzbund, Volkshochschule, Haus der Familie, Musikschule, Stadtbus, Stadtranderholung, Eltern-Kind-Kurse des DRK, Kernzeitbetreuung an Grundschulen, Zuschuss für Mitgliedschaft in Vereinen, Brenzpark.

 

Die größten Anteile bei den Abrechnungen mit den Zuschussgebern entfallen auf den Stadtbus, die Musikschule, die Kindergärten und die Aquarena. Diese vier Institutionen schöpfen zusammengenommen rund 90 Prozent des Topfs aus.