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Nach dem Katzental die Weststadtkreuzung

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Meldung vom 19.12.06

Seit der Aufstellung und stufenweisen Umsetzung des integrierten Verkehrsentwicklungsplanes war klar, dass das innerstädtische Straßennetz an einigen Stellen an der Grenze seiner Belastbarkeit angelangt ist. Die Weststadtkreuzung ist davon besonders betroffen. Die Stadt Heidenheim wird deshalb im Jahr 2006 in einem ersten Bauabschnitt diese Kreuzung umbauen und dazu frühzeitig mit der Ausschreibung beginnen. Es ist von Kosten für den Straßenbau in Höhe von 1 Million Euro auszugehen. Eine weitere halbe Million dürfte auf den Kanalbau und die Wedelkammer entfallen. Etwa 47.000 Euro kostet die Straßenbeleuchtung. Nach dem Ausbau der südlichen Schlossbergzufahrt übers Katzental, der im alten Jahr weitgehend abgeschlossen werden konnte, kommt der Ausbau der Weststadtkreuzung für Oberbürgermeister Bernhard Ilg in Hinblick auf den Bau des Veranstaltungszentrums auf dem Schlossberg genau zum richtigen Zeitpunkt. Die westliche Stadteinfahrt im Zuge der B 466 hat durch die Erneuerung der Wilhelmstraße und der Steinheimer Straße innerhalb weniger Jahre sehr gewonnen. Der Landkreis hat mit dem Neubau der Berufsschule bereits ein architektonisches Zeichen gesetzt, dem die Fa. Edelmann wird mit ihrem neuen Verwaltungsgebäude ein weiteres hinzufügen wird.

Die Seewiesenbrücke muss dringend saniert werden, damit eindringendes Wasser keine Schäden anrichten kann, wobei nicht dass Wasser das Problem ist, sondern das im Wasser gelöste Salz. An einigen Stellen ist die Abdichtung aus Gussasphalt defekt und muss erneuert werden. Die Stadt will so einer aufwändigen Generalüberholung in der Zukunft zuvor kommen. Mit einem Aufwand von rund 667.000 Euro ist bei dieser Arbeit zu rechnen.

Die Ernst-Degeler-Straße hinterm Landratsamt hat eine wichtige Erschließungsfunktion für den gesamten Galgenberg. Allein vier Buslinien nehmen diese Strecke. Der Zustand dieser Straße ist so schlecht, dass sie neu gebaut werden muss. In der Straße liegt ein Kanal, der nicht nur schadhaft, sondern auch zu schwach dimensioniert ist. Der im nächsten Jahr anstehende Neubau des Kanals soll etwa 270.000 Euro kosten, der Straßenbau etwa 460.000 Euro.

Auch in den Stadtteilen wird gebaut. In Oggenhausen wird ein Abschnitt der Schulstraße einschließlich Kanal saniert (Kosten 145.000 Euro). In Großkuchen ist die Maierwiesenstraße ebenfalls mit Straßenbau und Kanal dran, wobei von Kosten in Höhe von 332.000 Euro auszugehen ist. Im Zuge des Vollausbaus kooperieren die Stadtwerke und die Landeswasserversorgung. Schnaitheim freut sich auf die Erneuerung eines großen Stücks der Kapellstraße zum Preis von 450.000 Euro. Hier sind für die begleitende Sanierung des Kanals 20.000 Euro eingeplant. In Mergelstetten sind die Stadtwerke im Föhrenweg aktiv. Die Stadt nutzt die Gelegenheit und erneuert für etwa 208.000 Euro die Straße und für 72.000 Euro den Kanal.

Die hier nicht aufgeführten kleineren Bau- und Reparaturarbeiten werden im nächsten Jahr aus dem Jahresauftrag für die Kanäle in einem Gesamtvolumen von 1.500.000 Euro und für die Straßenunterhaltung von 1.150.000 Euro finanziert.