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Millionen für die Schulen

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Meldung vom 16.12.05
Von: Presse

Das Bundesinvestitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ hat dem hohen Stellenwert, den die Bildung in Heidenheim ohnehin schon hatte, starken Schub verliehen. Oberbürgermeister Bernhard Ilg ist stolz darauf, dass es die Stadt geschafft hat, in den letzten zwei Jahren für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an sechs Schulen staatliche Fördermittel an Land zu ziehen. In der Bergschule (330.000 Euro), der Westschule (233.000 Euro) und der Christophorus-Schule (615.000 Euro) sind die Baumaßnahmen abgeschlossen. Im nächsten Jahr sind das Hellensteingymnasium (1.427.000 Euro), das Werkgymnasium (468.000 Euro) und das Max-Planck-Gymnasium (408.000 Euro) an der Reihe.

 

Auch im Jahr der Landesgartenschau wird es laut Ilg keinen Stillstand bei den Investitionen geben, schon gar nicht an den Schulen, die heute neben optimalen Lernbedingungen auch eine Antwort auf die veränderten Familienstrukturen bieten müssen. Gerade deshalb hat er den Ausbau der Ganztagsbetreuung so energisch vorangetrieben, denn im Wettbewerb mit den Nachbarn um die Einwohner ist es ein ganz entscheidender Vorteil, wenn die Familien eine gute Infrastruktur vorfinden. Die Baumaßnahmen an den Gymnasien werden deshalb zum Schuljahrsbeginn 2006/2007 fertig.

 

Am Hellensteingymnasium wird der Ganztagesbereich an der Stelle des freien Platzes unter der Turnhalle gebaut. Die Mensa mit Aufenthaltsräumen und einem verglasten Vorbau ist nach Süden ausgerichtet. An der Nordseite entstehen Arbeitsräume für eine Lern- und Medienwerkstatt. Im Werkgymnasium wird vor allem die vorhandene Mensa saniert. Weitere Verbesserungen sind an der Fassade und am Sonnenschutz, an der Kletterwand in der Sporthalle und am Allwetterplatz vorgesehen. Im Max-Planck-Gymnasium wird eine Verteilerküche eingebaut. Eine variable Mensa mit Aufenthaltsbereich entsteht durch Umbau der Klassenzimmer und Teilen des Foyers. Vorgesehen sind ein Internetcafé, ein Aufenthalts- und Stillarbeitsraum und ein Übungsraum für Musik und Theater.

 

Der vorbeugende Brandschutz in den Schulen, der stets einhergeht mit funktionalen Verbesserungen, verursachte 2005 Ausgaben von 1,74 Millionen Euro. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Personenschutz, der Sicherung der Fluchtwege und der Brandfrüherkennung. Vor allem in der Christophorus-Schule fielen mit über einer Million Euro hohe Investitionen an. Gebaut wurde aber auch im Schillergymnasium (285.000 Euro), der Friedrich-Voith-Schule 125.000 Euro) und der Hirscheckschule (290.000 Euro).

 

Hohe Bedeutung haben für Ilg Investitionen in Schulgebäude, die durch Wärmedämmung und moderne Heizungsanlagen dem Klimaschutz dienen. Am Max-Planck-Gymnasium wurde der Fachklassenbau saniert. Der Pavillon des Hellensteingymnasiums wurde außen vollständig saniert und neu an die Heizung angeschlossen. Der Kindergarten Oggenhausen bekam neue Fenster und eine neue Heizung. Ebenfalls neu ist die Heizung in der Grundschule Oggenhausen. Im Werkgymnasium wurde die Lüftungsanlage saniert. Die Eugen-Gaus-Realschule freut sich über eine neue Schulküche und das Schillergymnasium über einen umgebauten Musiksaal.