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Hohe Fördersummen für Heidenheim

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Meldung vom 16.12.04

Der jüngste Bewilligungsbescheid des Wirtschaftsministeriums, über den sich Oberbürgermeister Bernhard Ilg besonders gefreut hat, datiert vom 3. Dezember und bringt der Stadt Heidenheim 1,98 Millionen Euro. Mit diesem hohen Zuschuss wird das Projekt „Soziale Stadt“ in der Giengener Straße und der Voith-Siedlung nach einem Bund-Länder-Programm gefördert. Ilg ist überzeugt, dass der Staat die Mittel für Heidenheim vor allem auch deshalb frei-gemacht hat, weil hier staatliche Förderprogramme konsequent und zielgerichtet umgesetzt werden. Das wiederum ist laut Ilg nur möglich, weil es die Stadt mit großen Anstrengungen trotz geringerer Einnahmen stets verstanden hat, Investitionsspielräume offen zu halten. Staatliche Zuschüsse decken nämlich die tatsächlichen Kosten niemals zu 100 Prozent. Es gibt sie in der Regel nur, wenn die Kommune einen Teil mit eigenem Geld finanziert.

 

Die kurzfristig erteilte Zusage für das Förderprogramm „Soziale Stadt“ ist übrigens schon die zweite, die das Wirt-schaftsministerium in diesem Jahr für Heidenheim gegeben hat. 1,5 Millionen Euro will das Land aus Mitteln der Städtebauförderung in das Sanierungsgebiet „südliche Hauptstraße/Schloss“ stecken. Die Sanierungssatzung hat der Gemeinderat in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres beschlossen. In dem inzwischen weit fortgeschrittenen Sanierungsgebiet „Stadtmitte“, in dem unter anderem so bemerkenswerte Verbesserungen wie der Abbruch des Malzturms, die Verlegung des Jugendhauses oder die Freilegung des Baugrundstücks für die Schloss-Arkaden durch-gezogen wurden, hat sich das Land gar mit über 3 Millionen Euro engagiert.

 

„Die Initialzündung für diese umfassende städtebauliche Erneuerung war sicher die Landesgartenschau 2006“, er-klärt Ilg. Allein für diesen Zweck hat das Land 3,835 Millionen Förderung auf den Weg gebracht. Addiert man die Förderbeträge der drei Sanierungsgebiete und des Brenzparks, kommt eine Summe von über zehn Millionen Euro zusammen. Für Ilg ein stolzer Betrag, der die vom Zuschussgeber beabsichtigte Strukturverbesserung vor allem des-halb erreicht hat, weil die einzelnen Maßnahmen einschließlich der Verkehrsentwicklungsplanung aufeinander ab-gestimmt sind. Allein für das dynamische Parkleitsystem, das seit Herbst in Betrieb ist, gab es in diesem Jahr vom Land noch mal 364.000 Euro extra.

 

Besonders dankbar ist Ilg, dass es mit Hilfe des Landes möglich ist, neben Innenstadt und Landesgartenschau auch im Schulbereich investieren zu können. Im laufenden Jahr wurden aus dem Bundesförderprogramm IZBB für die Ganztagesbetreuung an der Westschule, der Christophorusschule und der Bergschule 531.000 Euro bewilligt. Weil die Stadt Heidenheim fix war bei der Antragstellung, hegt Ilg begründete Hoffnung, dass auch die laufenden Anträ-ge mit einer Fördersumme von fast zwei Millionen Euro für das Hellenstein-Gymnasium (HG), das Werkgymnasium und das Max-Planck-Gymnasium durchgehen werden. In diesem Betrag sind neben dem IZBB auch Zuschüsse nach dem Programm „kommunaler Schulhausbau“ für das HG enthalten.

 

Jeweils hohe fünfstellige Summen flossen dieses Jahr in die Stadtkasse für Investitionen, bei denen die Förderung über mehrere Jahre verteilt wurde: Umlaufgerinne und Brenzwehr im Brenzpark, drei Fahrzeuge incl. Drehleiter für die Feuerwehr, Anpassung der Bahnübergänge an die höheren Geschwindigkeiten auf der modernisierten Brenzbahn und das Gewerbegebiet Tieräcker.