Fünf Prozent der Heizenergie wollte der Geschäftsbereich Hochbau in der Stadtverwaltung Heidenheim im Jahr 2008 eigentlich einsparen. Diese freiwillig eingegangene Zielvereinbarung wurde nun mit 5,28 Prozent sogar übertroffen. Den Hebel zu einer solch eindrucksvollen Bilanz lieferte eine umfangreiche Liste kleiner Investitionen und die Feinarbeit der Hausmeister, vor allem in den Schulen.
Oberbürgermeister Bernhard Ilg findet diese Einsparungen nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, weil die Nutzungsdauer der Hauptenergieverbraucher, und das sind nun mal die Schulen, durch die Ausdehnung des Ganztagsbetriebs stark zugenommen hat. Wegen des Ganztagsbetriebs brennt in den Schulen länger das Licht. Außerdem werden dort immer mehr elektrische Geräte benötigt. Die Folge: Der Stromverbrauch stieg im Gegensatz zur Heizenergie um 1,78 Prozent. Der Wasserverbrauch sank um immerhin 3,21 Prozent. Zu diesen Erfolgen haben auch die Schüler und Lehrer beigetragen. Der intensive Austausch mit den Nutzern trägt offenbar Früchte.
Unter den kleinen Investitionen, die mit einer Summe von rund 20.000 Euro in 18 verschiedene Objekte geflossen sind, findet sich so ziemlich alles, was an moderner Heiz-, Mess- und Regelungstechnik auf dem Markt ist. Das Spektrum reicht von ferngesteuerten Anlagen über Bewegungsmelder bis zur Einzelraumsteuerung. Viel hat auch der ständige Kontakt zwischen den Ingenieuren im Rathaus und den ortskundigen Hausmeistern gebracht, die z.B. durch geschickte Anpassung der Heizkurven an die tatsächliche Belegung einzelner Räume oder Gebäudeteile Einsparungen erzielen konnten.
Energie gespart
Meldung vom 3.12.08



