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Baumaßnahmen 2008

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Meldung vom 27.12.07

Umbau – Neubau - Ausbau

An große Baustellen und einschneidende Veränderungen des Stadtbilds ist man in Heidenheim seit eini-gen Jahren durchaus gewöhnt. Nach der Verabschiedung des Haushaltsplans verweist Oberbürgermeister Bernhard Ilg auf die lange Liste der Baustellen, die der Fachbereich Bauen im Jahr 2008 bewältigen muss. Das Thema, das die Heidenheimer am stärksten beschäftigen wird, ist ohne Zweifel die bereits begonnene Sanierung des Wedelkanals. Die Vergrößerung der Weststadt-Kreuzung und die Teilverlegung der Wilhelm- und der Clichystraße werden sich anschließen.

„Eingriffe ins gewohnte Stadtbild lösen zunächst nicht unbedingt Zustimmung aus“, weiß Ilg aus Erfah-rung. Deshalb findet Oberbürgermeister Bernhard Ilg die Beobachtung beruhigend, wie rasch sich neue Baukörper und veränderte Straßenzüge ins Gesamtbild einordnen, wenn sie erst mal fertig sind. Er nennt beispielsweise die Paul-Hartmann-Straße und die Erchenstraße mit den Gebäuden von Voith und Hart-mann sowie das Konzerthaus, die neue Gewerbliche Berufsschule an der Weststadtkreuzung, den ZOH mit der Musikschule oder den Eugen-Jaekle-Platz mit der Karlstraße samt dem Müller-Markt und den Schloss-Arkaden.

Stets war die Stadt nach Ilgs Worten darauf bedacht, die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zu verknüpfen mit den Interessen der Industrie bzw. der Investoren, wie das Beispiel der Standortentschei-dung der Firma Edelmann an der Steinheimer Straße zeigt. Auch die Investitionen des neuen Jahres sind von dieser Überlegung durchdrungen, den Baumaßnahmen möglichst einen mehrfachen Nutzen zu ge-ben. So kann der vorbeugende Brandschutz auch dazu beitragen, Betriebsabläufe zu verbessern. Investi-tionen in die Gebäudetechnik sparen Energiekosten und schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern wirken auch positiv auf die Nutzer. Zeitgemäß ausgebaute Straßen und Kreuzungen entsprechen heute den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer, also auch den Fußgängern, Radlern und Rollstuhlfahrern.

Unter der Regie der städtischen Tiefbauer läuft im nächsten Jahr der Umbau der Schlosshaustraße zwi-schen Congress-Centrum und Naturtheater. Kanal- und Straßenbau, Platzgestaltung und der Anschluss des Straßen- und Versorgungsnetzes an die vorhandenen Strukturen sind mit 1,84 Millionen Euro ange-setzt.

In der „Sozialen Stadt Voith-Siedlung“ kommen nächstes Jahr der zweite Abschnitt der Paul-Priem-Straße, der Amselweg, die Hegelstraße und die Jägerstraße dran. Zusammen soll das 642.000 Euro kos-ten.

Mit einem kalkulierten Volumen von 2,8 Millionen Euro rechnen die Tiefbauer im Straßenbau allein auf Heidenheimer Markung. Dieses Geld fließt in den Ausbau der Richard-Wagner-Straße und der Beetho-venstraße, in die Steinstraße am Siechenberg, in die Ludwigstraße und in die Sanierung der ZOH. Als größter Brocken sind darin die 1,2 Millionen Euro enthalten, die für Weststadtkreuzung und Clichystraße erforderlich sind. In Großkuchen wird für etwa 200.000 Euro die Mettenleiterstraße erneuert. Jede Stra-ßenbaumaßnahme korrespondiert mit einem neuen Kanal. Dafür plant die Stadt insgesamt fast 2,5 Mil-lionen Euro ein.

Rund 340.000 Euro sollen in viele kleine Maßnahmen fließen, um Gehwege und Randsteine zu richten, das Leitsystem für Radfahrer aufzubauen und die Signalanlagen auf dem Laufenden zu halten. Verbun-den mit dem Straßenbau ist in aller Regel die Erneuerung der Straßenbeleuchtung, für die 325.000 Euro vorgesehen sind.

In den Hochbau fließen im nächsten Jahr 13,7 Millionen Euro, wobei hier der laufende Gebäudeunterhalt mit fast 1,3 Millionen Euro angegeben ist. In diesem außerordentlich hohen Betrag, der sich auf rund zwei Dutzend Einzelmaßnahmen verteilt, sind die sechs Millionen Euro enthalten, die die Konzerthaus-GmbH im nächsten Jahr zur Finanzierung des Congress-Centrums benötigt. In der Summe ebenso ein-drucksvoll sind die vier Millionen an Investitionen, die in die Schulgebäude gesteckt werden sollen. Allein die Sanierung der Grundschule-West dürfte rund 1,2 Millionen Euro kosten. Die Turn- und Festhalle in Großkuchen wird an die Anforderungen des Brandschutzes angepasst und die Turn- und Festhalle in Oggenhausen wird mit einem Sonnenschutz ausgestattet. Für die Turnhalle des Max-Planck-Gymnasiums gibt es ein neues Dach.