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Ausbauen und einsparen

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Meldung vom 20.12.08

Was sich wie die Quadratur des Kreises ausnimmt, versucht die Stadt Heidenheim mit Investitionen im Hochbau. Sie gibt Geld aus, um Geld einzusparen. Etwa 55 Prozent der im Jahr 2009 eingeplanten Mittel dienen nämlich dem Ziel, Energiekosten zu senken. Oberbürgermeister Bernhard Ilg nennt dazu zahlreiche Einzelmaßnahmen wie neue Dächer, Fassaden, Fenster und Heizungen.

 

Es sind vor allem die Schulen, die von dem Programm profitieren. Die Energieeinsparung ist dabei nur ein erwünschter Nebeneffekt. Im Vordergrund steht natürlich, die Nutzbarkeit der Gebäude vor allem in Hinblick auf den Ganztagsbetrieb zu erhöhen. Gleichzeitig hat die Verwaltung im Blick, überall einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen und den Brandschutz zu verbessern.

 

Den größten Aufwand auch im Jahr 2009 erfordert die Westschule. Für die auf drei Jahre verteilte Baumaßnahme sind rund 6,2 Millionen Euro vorgesehen. Das Grundschulgebäude hat schon ein neues Dach und eine neue Außenfassade. Im nächsten Jahr steht die Innensanierung an. Gleichzeitig wird der für 2010 anstehende dritte Bauabschnitt im Hauptschulgebäude vorbereitet. Hier geht es neben dem weiteren Ausbau des Ganztagsbetriebs um einen barrierefreien Zugang aller Gebäudeteile und um den vorbeugenden Brandschutz.

 

Die Bergschule erhält in den nächsten zwei Jahren neue Fenster in Verbindung mit einer Fassadensanierung. Der erste Bauabschnitt der auf gut 1,1 Millionen Euro veranschlagten Arbeiten beginnt 2009. Die Schule erhält ein Forscherlabor. Schließlich werden einzelne Unterrichtsräume verbessert.

 

In der Hirscheckschule wird der Musiksaal erneuert. Das Max-Planck-Gymnasium erhält einen Fachraum für Naturwissenschaft und Technik. Am Hellenstein-Gymnasium wird der Biologiesaal an die heutigen Anforderungen angepasst.

 

Für die Turnhalle an der Ostschule steht die Innensanierung an. Außerdem wird der Mehrzweckraum in der Turnhalle Mittelrain saniert.

 

Was für die Schulen gilt, setzt sich in den Kindergärten fort. In Oggenhausen und an der Albert-Schweitzer-Straße steht ein Ausbau für die Aufnahme der unter drei Jahre alten Kinder an (Gesamtaufwand rund 100.000 Euro). Am Weiblinger Weg werden Dach und Heizung für rund 200.000 Euro erneuert. Der Hirscheck-Kindergarten erhält für rund 28.000 Euro einen neuen Sanitärbereich.