Versorgung aus einer Hand

Enger Kontakt und regelmäßiger Austausch mit der Wirtschaft in Heidenheim ist Oberbürgermeister Bernhard Ilg ein wichtiges Anliegen. Dieses Mal besuchte er die Firma „Nusser + Schaal“ in der Schnaitheimer Straße 167.

Zu Gast bei „Nusser + Schaal“: Oberbürgermeister Bernhard Ilg (rechts), Geschäftsführerin Bettina Nusser und Filialleiter Heinz Wührl-Bofinger

 Der neue Standort wurde vom Unternehmen vor ca. ein und einem halben Jahr erschlossen und dient nun zur stärkeren Kundenbindung, weil aufgrund der größeren Räumlichkeiten noch mehr Service als am vorherigen Standort in der Heidenheimer Innenstadt geboten werden kann.

Die Firma „Nusser + Schaal“ mit ihrem Stammhaus in Tübingen wird in der dritten Generation familiengeführt. Oberbürgermeister Ilg wurde von der Geschäftsführerin Betina Nusser und dem Heidenheimer Filialleiter Heinz Wührl-Bofinger begrüßt.  Beide führten in einem kurzen gemeinsamen Gespräch den Oberbürgermeister in die Unternehmensgeschichte und ins Tagesgeschäft der Filiale in Heidenheim ein.  So verfügt die Firma derzeit über 130 Mitarbeiter, wovon 44 Mitarbeiter am Standort Heidenheim arbeiten.

„Nusser + Schaal“ wurde 1936 von Willi Nusser und Gustav Schaal in Tübingen als Orthopädische Werkstatt gegründet. Der Betrieb wurde bekannt und größer, vor allem mit dem Bau und der Weiterentwicklung von Prothesen. 1956 folgten die ersten Filialen: Reutlingen und Heidenheim. Danach folgten Filialen in Pfullingen, Mössingen und die Zusammenarbeit mit orthopädisch-chirurgischen Fachärzten vor allem im Bereich der Wirbelsäulenversorgung wurde auf- und stetig ausgebaut. Es folgte eine Niederlassung im Deutschen Skoliosezentrum der international renommierten Klinik in Bad Wildungen. Somit konnte im Bereich der Versorgung für Patienten grundlegendes Wissen und Service aufgebaut werden.  

Die Schwerpunkte in Heidenheim liegen in den Bereichen, Orthopädietechnik, wie auch Schuhtechnik, Rehabilitationstechnik, einer hauseigenen Podologiepraxis. und einer umfangreichen Homecare-Abteilung mit den Schwerpunkten Pflegehilfsmittel, Stoma-Betreuung, Versorgung chronischer Wunden, enterale Ernährung sowie Inkontinenz. Filialeiter Wührl-Bofinger hebt hierbei auch die enge und gute Zusammenarbeit zu den regionalen Akteuren in Heidenheim beginnend mit Kliniken des Landkreises bis zur engen Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, Sozialstationen und den ansässigen Unternehmen. Hierbei verwies Wührl-Bofinger auf das regionale Heidenheimer Wundnetz und dass gerade in der Versorgung des Patienten der regionale Ansprechpartner besonders wichtig ist.

Wie die Arbeit fachlich und inhaltlich in der Filiale bei „Nusser + Schaal“ mit dem Personal umgesetzt wird, wurde dem Oberbürgermeister im gemeinsamen Rundgang vertiefend dargestellt. Dabei staunte Ilg über die verschiedenen Innovations- und Lösungsansätze gerade beim Bau von individualisierten Prothesen. Nusser stellt dabei auch klar, wieviel Technik und digitale Ansätze bereits in diese Produkte einfließen. Das dies nur mit dem Personal und der richtigen Strategie funktionieren kann, stellt der Filialleiter den OB auf Nachfrage näher da. Hier freute sich der OB, über die Ausbildungsaktivitäten in Heidenheim zu hören und über den Einsatz der verschieden Fachberufe in der Firma. Die Berufsbilder reichen hier von Orthopädietechniker  Schuhtechniker, Zweiradmechaniker, Krankenschwestern bis hin zum Wund- und Stomatherapeuten.

(18. Mai 2017)

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