Opernfestspiele starten Nachwuchsarbeit

Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel unterzeichnen im Rathaus Heidenheim den Fördervertrag für die nächsten vier Jahre.

Hand in Hand: Oberbürgermeister Bernhard Ilg, die Projektleiterinnen Laura Nerbl und Judith Bildhauer, Landrat Klaus Pavel (Ostalbkreis) und Kultur-Fachbereichsleiter Matthias Jochner

In den Jahren 2016 bis 2020 werden im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. In der Schwäbischen Alb arbeiten zunächst vier Kulturwerkstätten als Pioniere innovativer Vermittlungsarbeit unter dem Dach der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“. Unter dem Schlagwort „OH! für alle“ verbinden sich die Opernfestspiele und die Cappella Aquileia mit Partnerinstitutionen im ländlichen Raum.

Die Trägerschaft für die „Lernende Kulturregion“ hat der Landkreis Ostalbkreis übernommen. Als Koordinator und Vertragspartner und organisatorisches Zentrum ist das Projektbüro im Landratsamt Aalen Ansprechpartner für die vier Kulturwerkstätten, wie auch für weitere Kultureinrichtungen, die sich im Projektverlauf am Netzwerk beteiligen wollen. Zum Auftakt dieser Zusammenarbeit haben Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Bernhard Ilg nun einen Fördervertrag im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Heidenheim unterzeichnet.

Das Projekt „OH! für alle“ vermittelt verschiedenste Inhalte der Opernfestspiele in zwei Richtungen. Mit der Basisarbeit soll Kindern und Jugendlichen, die keine speziellen Voraussetzungen mitbringen, Zugang zu Oper und klassischem Konzert geschaffen werden. Kooperationen mit Musikschulen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sollen das aktive Erleben und Mitgestalten der Opernfestspiele möglich machen. Eine zentrale Rolle in diesem Bereich soll natürlich auch die „Junge Oper“ mit ihren Produktionen spielen.

Das zweite Standbein, die Förderung von begabten jungen Musikerinnen und Musikern, wurde bereits in einem Pilotprojekt im Frühjahr 2016 erprobt. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern der Cappella Aquileia haben besondere Talente der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg (JPO) – dem Auswahlorchester der 14 Musikschulen der Region - in einem sogenannten Lunchkonzert gezeigt, was sie können. Diese Förderung des musikalischen Nachwuchses wird in weiteren Projekten ausgebaut. Das nächste Lunchkonzert  wird am 5. Februar 2017 stattfinden.

Die Opernfestspiele wollen sich mit der Musikwerkstatt „OH! für alle“ in den nächsten Jahren zusätzlich öffnen und Impulse geben für ein Netzwerk Kulturschaffender in der Fläche der Region Ostwürttemberg.

Die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

(07. November 2016)

Zugeordnete Kategorien

RSS Feed

Die aktuellen Stadtnachrichten können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

Presseservice

Nutzen Sie unseren Presseservice, um hochauflösendes Bildmaterial zu erhalten.