Jana Hensel liest aus „KJeinland“

Mit ihrem Generationenporträt „Zonenkinder“ hatte die heute in Berlin lebende Autorin im Jahre 2002 ein großes Medieninteresse hervorgerufen. Nun ist Jana Hensels literarisches Debüt erschienen und mit diesem sprachlichen Meisterwerk wird sie am kommenden Mittwoch, 13. Dezember um 20 Uhr die erste Autorin sein, die im Margaerte-Hannsmann-Saal in der neuen Stadtbibliothek ihren Roman präsentieren kann.

Foto: Jana Hensel

„Keinland“ ist ein „Liebesroman“ in des Wortbegriffs bester Bedeutung, denn die Art und Weise, wie dieser Text von der Liebe spricht, gibt es so ungeschützt, sehnsuchts- und hingebungsvoll eigentlich nur noch in diesem Genre.
 
So ist es gewiss nicht der Plot, der die Faszination an diesem starken Stück Literatur ausmacht: eine junge Frau verliebt sich mit Haut und Haar in einen Israeli und scheitert an der Unterschiedlichkeit der beiden Mentalitäten und Lebensräume. Es ist die Sprache und Konstruktion ihres Romans, den Christian Fielroth als „ein hochemotionales und gleichzeitig form- und stilsicheres Debüt“ beschreibt, von dem noch viel zu hören sein wird. Die Heidenheimer Literaturfreunde können die außergewöhnliche Autorin am Mittwochabend nun ganz persönlich kennenlernen.
 
Jana Hensel wuchs in Leipzig auf und studierte Romanistik und Neuere Deutsche Literatur, unter anderem in Berlin und Paris. Ab 1999 war sie zusammen mit Thomas Hettche Herausgeberin der Leipziger Literaturzeitschrift EDIT und der Internetanthologie Null. Ihr Sachbuch „Zonenkinder“, das über ein Jahr auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, brachte sie einer größeren Öffentlichkeit nahe. Für ihre journalistische Arbeit erhielt die Wahl-Berlinerin u.a. den Theodor-Wolff-Preis.

Vorverkauf in der Touristinformation.

(07. Dezember 2017)

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