Stadtteile von Heidenheim

Stadtteil Mergelstetten

  • Einwohner: 6.812 (mit Reutenen)
  • Fläche: 935,31 ha

Der direkt im Süden direkt an die Kernstadt angrenzende Stadtteil hat seinen dörflichen Charakter noch beibehalten. Dies zeigen insbesondere der Dorfplatz und die vielen idyllischen Stellen entlang der Brenz.
Moderne Bebauung findet sich im etwas höher gelegenen Wohngebiet Reutenen, welches nur wenige hundert Meter vom Schlossberg entfernt liegt.

Stadtteil Schnaitheim

  • Einwohner: 10.873 (mit Mittelrain und Aufhausen)
  • Fläche: 3.242,77 ha

Der Stadtteil Schnaitheim ist mit den Ortsteilen Aufhausen und Mittelrain der größte Stadtteil Heidenheims. Er grenzt im Norden direkt an die Kernstadt an. Mit seinen Gewerbe- und Einkaufsgebieten ist er ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur Heidenheims.Mit dem direkt an der Brenz liegenden "Schlössle" hat der Stadtteil auch im Bereich Sehenswürdigkeiten etwas zu bieten. Nur wenige hundert Meter entfernt liegt die Schnaitheimer Mühle mit ihrem Mühlrad, deren Betrieb jedoch schon seit einigen Jahren eingestellt ist.Dass Schnaitheim trotz seiner Größe noch einen gewissen dörflichen Charakter beibehalten hat, zeigt auch die Vielfalt der Vereine und gesellschaftlichen Veranstaltungen.

Oggenhausen

  • Einwohner: 1.350 (Stand: 31.12.2015)
  • Fläche: 1040 ha

Es gibt Gründe für die Annahme. dass sich bei den staufischen Stifungsgütern für das Kloster Lorch im Jahr 1102 auch Besitz in Oggenhausen befand. Bedeutendster Grundeigentümer im Ort war um die Mitte des 14. Jahrhunderts die Deutschordenskommende Giengen, ab der Mitte des 15. Jahrhunderts das Niederadelsgeschlecht der Fetzer. Letztere teilten 1587 ihre Herrschaft und damit das Dorf Oggenhausen in die Güter des sog. „Oberen Schlosses“ und des „Unteren Schlosses“. Der heutige Gasthof „Zum König“ dürfte, wenn evtl. auch in anderer baulicher Form, bereits damals als Teil des „Oberen Schlosses“ bestanden haben. 1612 kamen die Güter des „Unteren Schlosses“, 1662 die des „Oberen Schlosses“ zum Herzogtum Württemberg. 1686/87 wurde die bis heute bestehend Brauerei eingerichtet. In dem seit 1810 zum Oberamt Heidenheim gehörenden sehr armen Dorf Oggenhausen stellte sich eine Wende zum Besseren am 22.05.1829 ein, als der Staat die beiden Schlossgüter an die Gemeinde veräußerte. Von dieser wiederum konnten die Einwohner den nun zur Verfügung stehenden Grund und Boden günstig erwerben und erhielten auf diese Art erstmals die Möglichkeit, Landwirtschaft auf einer eigenen ökonomisch vertretbaren Basis zu betreiben. Noch im selben Jahr wurde Oggenhausen Bezirksgemeinde, 1834 Pfarrei. 1930 erhielt der Ort sein eigenes Wappen, das drei schwarze Schrägbalken in Silber zeigt. Nachdem 1970 95% der Oggenhauser Bürger für den Anschluss an Heidenheim votiert hatten, trat der Eingemeindungsvertrag – als erster derartiger Vertrag in der Region Ostwürttemberg – am 01.01.1971 in Kraft.
Mit der 1732 von Werkmeister Johann Leonhard Hory an der Stelle einer Wendelinskapelle errichteten Evangelischen Kirche besitzt der Ort ein bemerkenswertes barockes Baudenkmal.

Großkuchen

  • Einwohner: 1.473 (mit Nietheim, Rotensohl und Kleinkuchen)
  • Fläche: 31 331 245 qm

Die ausgedehnten Wälder rund um Großkuchen bieten Erholungssuchenden schöne Wandermöglichkeiten. Unsere Trockentäler Krätzen- und Maiental sind zu jeder Jahreszeit eine herrliche Naturkulisse für Lauf, Radfahren und Skilanglauf. Unsere Köhlerei, eine der wenigen in Süddeutschland, macht Sie mit einem zu früheren Zeiten vielfach ausgeübten Gewerbe bekannt. Unsere Ortschaft bemüht sich, ihren Gästen das Gefühl des Daheimseins zu geben und sie wünscht ihnen einen angenehmen und freundlichen Aufenthalt in der Härtsfeldgemeinde Großkuchen.


Stand: 31.12.2014
Quelle: Stadt Heidenheim