Heidenheim setzt auf frühzeitige Integration

Die Stadt Heidenheim bekommt vom Bund 200.000 Euro für die sprachliche Förderung von Kindern und den Ausbau der Elternarbeit. „Neben Erziehung und Betreuung setzen wir insbesondere auf die Förderung von Bildungskompetenzen für alle Kinder“, sagt Oberbürgermeister Bernhard Ilg.
 
In den städtischen Kindertageseinrichtungen Albert-Schweitzer-Straße und im Städtischen Kinderhaus Kapellenstraße kommt der größte Teil der Kinder aus Familien, die nach Deutschland eingewandert sind. Als Kindergartenträger hält die Stadt Heidenheim diese kulturelle Vielfalt für eine Bereicherung des Kindergartenalltags. Darin liegt aber auch eine Herausforderung für das pädagogische Personal. Viele Kinder können kaum ein Wort Deutsch, obwohl Sprachkenntnisse die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche schulische und berufliche Bildung ist.
 
Um das zu ändern, hat die Stadtverwaltung beim Bundesfamilienministerium Geld für zusätzliches Personal  beantragt. Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf werden im Alter von einem Jahr bis zum Eintritt in die Grundschule durch eine alltagsintegrierte Förderung unterstützt. Neben der Sprachförderung nach dem „Heidenheimer Modell“ für alle Kindergarten- und Grundschulkinder ist diese zusätzliche Förderung ein weiterer Baustein für eine gelingende Bildung und Integration von Kindern in Heidenheim.
 
Das Bundesinitiative "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Kinder, Jugend und Familie
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89522 Heidenheim an der Brenz
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